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256 Milliarden Euro investierten die Deutschen 2021 in Wertpapiere, so viel wie nie zuvor. Damit verwalten die Fondsgesellschaften nun über 4,3 Billionen Euro, 140 Prozent mehr als vor zehn Jahren, wie der Branchenverband BVI mitteilte. Als die Pandemie mit ihren Einschränkungen und wirtschaftlichen Verwerfungen Deutschland erfasste, ging die Sorge um, dass die ohnehin unterentwickelte private Altersvorsorge eine Hauptleidtragende werden könnte. Schließlich mussten viele Menschen alle Ausgaben auf den Prüfstand stellen.
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1,8 Billionen Euro für die Altersvorsorge
Fast die Hälfte des Vermögens von circa vier Billionen Euro, das von deutschen Asset-Managern in Fonds verwaltet wird, dient der Altersvorsorge. Wie der Fondsverband BVI mitteilt, liegt der Anteil mittlerweile (Stand: Jahresmitte 2021) bei 44 Prozent – vor vier Jahren waren es noch 40 Prozent. An den 1,8 Billionen Euro haben kapitalbildende Lebensversicherungen mit 610 Milliarden den größten Anteil, gefolgt von der betrieblichen Altersvorsorge mit 520 Milliarden. -
Kredite: Versicherer rechnen mit steigender Zahl von Firmenpleiten
Hat sich die deutsche Konjunktur schon aus dem Corona-Tal herausgearbeitet und mit der Pandemie zu leben gelernt? Keineswegs, meinen zumindest die Versicherer für Kredite. Lediglich der erste Schock sei überwunden. Für dieses Jahr rechnen sie folglich mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen, erstmals seit 2009. Die prognostizierten bis zu 17.000 Firmenpleiten – im abgelaufenen Jahr dürften es um die 15.000 gewesen sein – geben jedoch nicht das ganze Ausmaß des Schadens wieder. Denn die durchschnittlichen Forderungen aus einer Insolvenz sind kräftig gestiegen. Im ersten Halbjahr 2021 haben sie sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf mehr als vier Millionen Euro in etwa verdoppelt. Qualitativ macht sich die Pandemie also stärker bemerkbar als quantitativ. -
Verbraucherschützer plädieren für Aktien und Fonds in der Altersvorsorge!
Der Deutschen Zurückhaltung gegenüber den Kapitalmärkten ist weithin bekannt und wird im Ausland mit Kopfschütteln quittiert. Schließlich geben sich die Bundesbürger dadurch im internationalen Vergleich mit eher mickrigen Renditen auf ihr Kapital zufrieden. Das hat Konsequenzen im Rentenalter, da die staatliche Rentenversicherung als Grundsicherung bei weitem nicht ausreicht. Erst in letzter Zeit, die von Null- und Negativzinsen geprägt ist, lässt sich eine zaghafte Annäherung an Aktien erkennen. -
Inflationsrate- verstärkt diese sich selbst?
Mit 4,5 Prozent stieg die Inflationsrate im Oktober auf einen neuen, seit 28 Jahren nicht mehr verzeichneten Spitzenwert. Für November hält die Bundesbank sogar eine noch höhere Rate für möglich. -
Wie teuer ist Pflege? Eigenanteil bei über 2000€ monatlich!
Übernimmt ein ambulanter Pflegedienst die häusliche Pflege bei Pflegegrad 1, beträgt der Eigenanteil im Schnitt 175 Euro monatlich. Mit einem höheren Pflegegrad steigen auch die Kosten, so zahlen Sie bei Pflegegrad 4 durchschnittlich 1.888 Euro aus eigener Tasche, bei Pflegegrad 5 erhöht sich der Betrag auf 2.1205 Euro. -
Ein Problem in der Altersvorsorge, Deutsche werden immer älter!
Die Bundesbürger unterschätzen ihre Lebenserwartung deutlich – und damit auch die Dauer ihres Ruhestands. Bei einer forsa-Umfrage taxierten die ab 1964 Geborenen ihre eigene Lebenserwartung im Durchschnitt auf 83,4 Jahre, tatsächlich sind es 87,5. Jeder fünfte Teilnehmer blieb mit seiner Schätzung sogar mehr als zehn Jahre unter dem statistisch zu erwartenden Wert. Vor allem Frauen […] -
Verunsicherte Anleger! Pekings Regulierungsoffensive verunsichert
Chinesische Tech-Aktien erwiesen sich für Anleger in den letzten Jahren als zuverlässige Wachstumstreiber im Portfolio. Kürzlich versetzte die Regierung in Peking dem Segment jedoch einen heftigen Dämpfer, indem sie es regulatorisch deutlich enger an die Kandare nahm. Das Gleiche vollzog sich in der Spieleindustrie, zudem sollen US-Börsengänge für chinesische Unternehmen erschwert werden. Anleger in diesen Sparten rätseln, wie es in Zukunft weiter gehen kann! -
Vermögen der Deutschen überspringt 7-Billionen-Marke – exklusive Immobilien
Laut der Deutschen Bundesbank verfügen die Bundesbürger in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen und Ansprüchen gegenüber Versicherungen über ein Vermögen von mehr als 7,1 Billionen Euro und damit über so viel wie nie zuvor. -
Warum versichern? Eine wichtige Frage - hier klären wir auf!
Wieso sollte man sich überhaupt versichern? Welche Vorteile haben Sie durch eine Versicherung? Wie funktioniert eine Versicherung?
