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Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) wächst zunehmend aus ihrer Nische heraus: Laut PKV-Verband unterhielten Ende letzten Jahres rund 22.500 Unternehmen ein solches Angebot, ein Zuwachs von mehr als 22 Prozent gegenüber Ende 2021. Gemessen an der Zahl der bKV-begünstigten Mitarbeiter betrug das Plus 11,5 Prozent, womit nun 1,76 Millionen Menschen den Krankenzusatzschutz genießen.
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Berufsunfähig! Immer mehr Menschen leiden an psychischen Krankheiten
Etwa jeder vierte Berufstätige muss aus gesundheitlichen Gründen schon vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden und wird somit berufsunfähig. Wie eine aktuelle Auswertung eines großen Lebensversicherers zeigt, steigt der Anteil psychischer Leiden an den Auslösern einer Berufsunfähigkeit (BU) weiter an. 2020 waren es noch 41 Prozent, die wegen Depressionen, Burn-out oder vergleichbarer Erkrankungen vor dem Rentenalter ihren Beruf aufgeben mussten. 2021 stieg dieser Wert auf 45 Prozent. -
GKV-Kasse - Sieben-Milliarden-Euro-Loch wirft Schatten voraus!
Der GKV stehen schwere Zeiten bevor! Der kommende Bundesfinanzminister wird offenbar zu Beginn seiner Amtszeit gleich die Schatulle öffnen und einen dicken Batzen entnehmen müssen: Sieben Milliarden Euro brauchen die gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) zusätzlich, wenn sie ihre Beiträge einigermaßen stabil halten wollen. So hat es der Schätzerkreis aus GKV-Spitzenverband, Bundesamt für Soziale Sicherung und Bundesgesundheitsministerium errechnet. -
Wie teuer ist Pflege? Eigenanteil bei über 2000€ monatlich!
Übernimmt ein ambulanter Pflegedienst die häusliche Pflege bei Pflegegrad 1, beträgt der Eigenanteil im Schnitt 175 Euro monatlich. Mit einem höheren Pflegegrad steigen auch die Kosten, so zahlen Sie bei Pflegegrad 4 durchschnittlich 1.888 Euro aus eigener Tasche, bei Pflegegrad 5 erhöht sich der Betrag auf 2.1205 Euro. -
Chefarztbehandlung in der privaten Krankenversicherung
Wenn eine komplizierte Operation und ein längerer Krankenhausaufenthalt bevorstehen, begeben sich viele Patienten lieber in die Hände eines erfahrenen Spezialisten. So kommt für sie nur die Chefarztbehandlung in Frage. Die Kosten dafür werden von gesetzlichen Krankenkassen nur im Einzelfall übernommen. Privatversicherte und Personen mit einer Zusatzversicherung können dagegen in der Regel auf die Kostenerstattung zählen. Chefarztbehandlung: Welche Kosten bringt sie mit sich? In der privaten Krankenversicherung (PKV) ist die Chefarztbehandlung einer der Wahlleistungen für einen Krankenhausaufenthalt, für die sich Versicherte bei Versicherungsabschluss entscheiden können. Gleiches gilt etwa für die Unterbringung in einem Einbett- oder einem Zweibettzimmer. Die Leistungen sind oftmals medizinisch nicht zwingend erforderlich. -
Krankenkasse wechseln, das sind die Gründe zum Wechsel!
Zum Jahreswechsel verrechnet die Krankenkasse die Kosten, welche das vergangene Jahr angefallen sind, gerne mit den kommenden Beiträgen, und somit werden die Beiträge etwas angehoben, somit macht es natürlich Sinn, einen Versicherungswechsel in Betracht zu ziehen. Aber nicht nur die Beiträge sollten im Fokus eines Wechsels stehen, sondern auch eventuelle Mehrleistungen. So übernimmt nicht jeder gesetzliche Versicherer Zuzahlungen z.B. bei einer professionellen Zahnreinigung oder der Osteopathie, Homöopathie oder chinesischer Medizin. Ganz im Gegenteil, um Beiträge stabil zu halten, kürzen die gesetzlichen Versicherer solche Leistungen gerne. Um aber auch künftig mit besseren Leistungen versorgt zu sein, ist ein Wechsel natürlich selbstverständlich.
