-
Kurz vor der aktuellen, durch den Ukrainekrieg ausgelösten Krise haben deutsche Publikums- und Spezialfonds noch einmal richtig aufgedreht: Über 30 Milliarden Euro flossen ihnen im Januar zu, ein Rekord, wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) vermeldet. Im Februar sank der Wert auf 13 Milliarden, im März schließlich auf 6,4 Milliarden Euro.
-
Altersvorsorge bleibt stabil - Fondsgesellschaften mit Rekordjahr
256 Milliarden Euro investierten die Deutschen 2021 in Wertpapiere, so viel wie nie zuvor. Damit verwalten die Fondsgesellschaften nun über 4,3 Billionen Euro, 140 Prozent mehr als vor zehn Jahren, wie der Branchenverband BVI mitteilte. Als die Pandemie mit ihren Einschränkungen und wirtschaftlichen Verwerfungen Deutschland erfasste, ging die Sorge um, dass die ohnehin unterentwickelte private Altersvorsorge eine Hauptleidtragende werden könnte. Schließlich mussten viele Menschen alle Ausgaben auf den Prüfstand stellen. -
Vermögensaufbau: Eine Frage des Wie, nicht des Ob: die erste halbe Million
Investitionen in verschiedenste Sparten mindern Schwankungen ab und realisieren über eine die Investitionszeit mindestens 9% Vermögensaufbau. -
Verbraucherschützer plädieren für Aktien und Fonds in der Altersvorsorge!
Der Deutschen Zurückhaltung gegenüber den Kapitalmärkten ist weithin bekannt und wird im Ausland mit Kopfschütteln quittiert. Schließlich geben sich die Bundesbürger dadurch im internationalen Vergleich mit eher mickrigen Renditen auf ihr Kapital zufrieden. Das hat Konsequenzen im Rentenalter, da die staatliche Rentenversicherung als Grundsicherung bei weitem nicht ausreicht. Erst in letzter Zeit, die von Null- und Negativzinsen geprägt ist, lässt sich eine zaghafte Annäherung an Aktien erkennen. -
Zahl der Aktionäre nähert sich früherem Rekordhoch
Die Deutschen haben offenbar wieder Lust auf Aktien – wie zuletzt kurz vor der Jahrtausendwende. Damals, die Älteren werden sich erinnern, trommelte TV-Star Manfred Krug lautstark für die Telekom-Aktie („Volksaktie“), die denn auch wegging wie geschnitten Brot. -
Greenwashing: Finanzaufsicht möchte Fonds-Greenwashing unterbinden
Greenwashing, also ein ökologisch-nachhaltiger Anstrich für Produkte und Unternehmen, breitet sich immer weiter aus. Das ist zwar nicht verwunderlich, da immer mehr Verbraucher auf solche Aspekte achten. Doch für jene wird es immer schwieriger zu beurteilen, was wirklich hinter der Ökofassade steckt. Auch über die Frage, welche Geldanlagen als nachhaltig gelten können, wird seit Jahren hitzig debattiert, in Europa wie in Deutschland. Die EU antwortete bereits mit einschlägigen Regelwerken: der Nachhaltigkeits-Präferenz-Abfrage, die zukünftig in jedem Anlageberatungsgespräch zu erfolgen hat, der Offenlegungsverordnung und der Taxonomie. -
Nachhaltigkeit und Niedrigzinsen geben der Fondsbranche Auftrieb
Das gestiegene Anlegerinteresse dürfte auch Anteil an der jüngsten Rallye des DAX haben: Im März durchbrach der Aktienindex nicht nur erstmals die 14.000er-, sondern auch gleich die 15.000er-Marke. Ein Jahr zuvor hatte er noch bei unter 9.000 Punkten gelegen. Darin spiegelt sich die gewaltige Liquidität wider, die weltweit in die Märkte gepumpt wird. -
Gold: Der Handel soll schärfer reguliert werden
Gold wirft als Anlagegut im Prinzip keine Zinsen ab. Dennoch versprechen viele Goldhändler ihren Investoren genau das. -
Indexfonds (ETFs) sind auf dem Vormarsch - Nachhaltigkeit
Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) liegen im Trend, Nachhaltigkeit nicht erst seit dem „Fridays for Future“-Jahr 2019 ebenso. Kommt beides zusammen, ergibt sich eine beeindruckende Dynamik. Das belegen Zahlen des Berliner Analysehauses Scope: Im vergangenen Jahr wurden 33 nachhaltige ETFs für deutsche Investoren neu aufgelegt, ein Zuwachs von über 29 Prozent.
